Dienstag, 17. Januar 2017

Tomaten Chili und Ingwer Chutney - der ideale Käsepartner

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Inspiriert durch den Besuch an den Feiertagen bei Mr. C.‘s Eltern hatte ich mal wieder Lust ein Chutney zu kochen. Dort gabt es nämlich an einem Abend ganz wunderbare Chutneys, in die ich mich hätte reinlegen können. Schön feurig scharf und eine wahre Geschmacksexplosion im Mund mit all den leckeren Gewürzen. Obwohl es noch zig andere Leckereien gab, ass ich dazu einfach etwas Käse und eine Scheibe Brot. Mehr braucht es nicht, damit mein Foodie Herz glücklich ist und höher hüpft. Das (Food) Leben kann so einfach sein…


Also hab ich Pinterest nach Chutney Rezepten befragt. Keine so gute Idee, denn dort wird man förmlich erschlagen. Nun gut, meine Suche war auch etwas unspezifisch. Einfach mit dem Suchbegriff „Chutney“. Muss ich mich eigentlich nicht wundern. Genauso unspezifisch habe ich dann angefangen die Rezepte zu pinnen. So ganz ohne Plan, wie, wo, was. Egal. „Klingt gut, wird gepinnt“ war mein Motto. Ein paar Tage später dann habe ich die Rezepte mal etwas genauer studiert. „Mango Chutney, mmmhhhhhh lecker, aber das passt irgendwie besser zum Frühling.“ „Feigen Chutney, juhu, aber wo bekomme ich denn jetzt noch frische Feigen zu einem angemessenen Preis? Nächsten Herbst dann.“ „Da muss ich ja nur zwei, drei Zutaten miteinander vermischen, das ist zu einfach für einen Kochblog.“ „Huch, was für Gewürze und Zutaten sind das denn?! Wo krieg ich die denn überhaupt her?!“ Also auch keine Option. Und so hab ich mich von Rezept zu Rezept durchgehangelt, bis ich beim Tomaten Chili Chutney hängen geblieben bin. Einfach in der Zubereitung, mit Zutaten, die ich einfach im Supermarkt finde oder schon Zuhause habe. Das einzig einigermassen Exotische sind die Senfsamen. Aber auch die sind problemlos aufzutreiben (ich hatte sie schon). Ding, ding, ding, der Kandidat hat hundert Punkte und die Ehre ausprobiert zu werden.


Also habe ich mich ans Werk gemacht. Die Zubereitung an sich geht schnell und ist einfach. Einzig beim Einköcheln muss man etwas Geduld haben. Aber das geht ja praktisch von selbst. Nur hin und wieder braucht das Chutney etwas Aufmerksamkeit, indem man es umrührt und seine Konsistenz überprüft. Hat aber etwas Meditatives, das Köcheln lassen und Umrühren wie ich finde. Und der Geschmack, der in der Wohnung versprüht wird. Herrlich. Ein Hauch Exotik. Und bei den kalten Tagen, an denen ich das Haus nicht verlassen will (ihr erinnert euch *klick*), die ideale Beschäftigung.


Das Chutney ist geling sicher und wirklich lecker. Für mich persönlich dürfte es noch einen grossen Ticken schärfer sein. Also wer es scharf mag, der kann problemlos die doppelte Menge Chili zugeben. Oder die kleinen, scharfen, fiesen Chilis verwenden. So ist es nämlich überhaupt nicht scharf. Schmecken tut es aber natürlich trotzdem, insbesondere zu einem würzigen Hartkäse wie Gruyère. Ich stelle es mir auch ganz wunderbar zu einem Steaksandwich vor oder zu einem Kirchererbsenbratling.

Das Rezept habe ich von hier. Die Menge ergibt ca. 750 ml.

Zutaten

800g gehackte Tomaten aus der Dose (800 g mit dem Saft, das entspricht 2 Büchsen)
2 – 4 rote Chili, entsteint und grob gehackt
2 Zwiebeln, grob gehackt
2 Knoblauchzehen, grob gehackt
15 g Ingwer, grob gehackt
450 g Zucker
200 ml Weiss- oder Apfelessig (ich nahm Apfelessig, da ich den schon hatte)
1 TL Senfsamen
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die gehackten Tomaten in ein Sieb geben und Saft in eine Schüssel abtropfen lassen. Ein Viertel des Saftes (das entsprach bei mir ca. 125 ml) braucht ihr dann für das Chutney. Den Rest könnt ihr als Tomatensaft trinken oder für eine Tomatensugo verwenden.


Chili, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch in einen Hacker oder einen Blender geben und zu einer geschmeidigen Paste verarbeiten. Zusammen mit dem Zucker, dem Essig, den 125 ml Tomatensaft und den Senfsamen in einen Topf geben.


Das Ganze gut vermischen und bei mittlerer Hitze aufkochen. Weiterköcheln lassen bis 1/3 der Flüssigkeit eingekocht ist. Das geht ca. 15 Minuten. Die abgetropften und gehackten Tomaten sowie die Senfsamen zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Die Hitze leicht reduzieren und das ganze nun für 1 bis 1.5 Stunden einkochen lassen. Das Chutney ist fertig, wenn es dick und glänzend ist. Bei mir dauerte das Ganze 1 Stunde und 15 Minuten, bis die richtige Konsistenz erreicht war. Vor dem Servieren abkühlen lassen. In Glasbehältern ist es im Kühlschrank ca. 1 Monat haltbar.

Gerne möchte ich noch ein scharfes Chutney zaubern. Wer hat mit ein Rezept?

Alles Liebe,

Dienstag, 10. Januar 2017

Kale Chips - ein gesunder Superfood Snack

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Ist das kalt draussen. So kalt, dass ich am liebsten die Wohnung gar nicht mehr verlassen möchte und das obwohl ich die Kälte eigentlich gewohnt sein sollte, habe ich doch meine ersten Lebensjahre in den Bergen auf 1‘800 M.ü.M. verbracht. Winter in den Bergen finde ich herrlich, aber bei uns mag ich das irgendwie so gar nicht. Erstens, weiss ich nicht, was ich zur Arbeit anziehen soll. Immer nur die dicken Kuschelpullis zu Hosen sind einfach langweilig. Im Moment aber die einzige Option, friere ich mir doch sonst meinen A…. ab. Zweitens die Schuhe. Immer die dicken Stiefel sind genauso langweilig. Aber mit anderen Schuhen breche ich mir ein Bein plus mache ich sie zur Sau, wenn die Trottoirs gesalzen sind. Die Salzränder gehen einfach nie wieder aus. Irgendwelche „schönen“ Schuhe mit ins Büro nehmen, das könnte ich ja schon, aber die Dinger immer hin- und herschleppen, habe ich auch keine Lust. So. Und drittens mag ich bei der Kälte einfach so gar nichts unternehmen, auch wenn die Schneelandschaft im Wald wunderschön ist.


Wie gesagt, ich liebe den Winter und den Schnee in den Bergen. Hier muss ich so viele Schichten anziehen, dass ich mich anschliessend kaum mehr bewegen kann. Und das Gesicht friert trotzdem noch immer. Meine Thermowäsche ist – wo könnte es anders sein – eben in den Bergen, wo ich sie eigentlich normalerweise brauche. Hätte doch nicht gedacht, dass ich die nun hier so dringend benötigen würde, bei den arktischen Temperaturen gerade. Egal. 2017 ist noch jung und es wird nicht gejammert. Zuhause mache ich aber trotzdem schon eine Runde auf Frühling, indem ich die ersten Tulpen gekauft und unser Wohnzimmer damit geschmückt habe. Ich konnte einfach nicht widerstehen, als bei uns im Supermarkt schon Tulpen ausgestellt wurden. Kaum ist die Weihnachtsdeko weg, darf ein Hauch Frühling einziehen. Schliesslich werden auch die Tage schon wieder länger, auch wenn ich das bewusst noch nicht merke. Es ist so.


Da ich keine Lust habe in die Kälte zu gehen und irgendwann genug genetflixt habe, habe ich die Zeit Zuhause genutzt, etwas zu kochen und für den Blog zu shooten. Bei der Kälte hätte ich an sich gerne gebacken. Aber ihr erinnert euch bestimmt an den ersten Post im 2017 und meine Süssigkeiten Fressorgien über die Festtage. Noch mehr Winterspreck brauch ich definitiv nicht, einen Snack für den Netflix Nachmittag aber unbedingt. Und so habe ich vor einer Weile Kale Chips für mich entdeckt. Ja, auch das ein alter Zopf. Grünkohl oder wie er bei uns heisst Federkohl gilt in den USA schon lange als der Superfood und auch die Zubereitung als Chips ist so gar nicht neu und wurde auch schon auf diversen Blogs gezeigt. Egal. Hier hole ich das heute nach. Ich bin ja solchen Trends immer eher skeptisch gegenüber eingestellt. Hat man Lust auf Chips, soll man Chips essen und nicht eine halbherzige Alternative. Die befriedigt dann nämlich nicht. Wie zum Beispiel die Blumenkohlpizza, die bei uns fast Brechreiz ausgelöst hat. DAS war ja mal so gar nichts. Der Food Fail 2016 und deshalb auch nicht auf dem Blog zu finden. So etwas grässliches würde ich euch nicht zumuten. Sollte ich es nochmals ausprobieren und sollte dann das Rezept schmecken, werde ich berichten. Bei den Kale Chips ist das aber so ganz anders. Sie schmecken wirklich und weil sie auch wirklich kross werden, versprühen sie absolutes Chips Feeling.


Das Rezept habe ich übrigens von einer lieben Freundin. Bei ihr wächst der Federkohl im Garten, anscheinend wie Unkraut und ich muss zugeben, ich bin fast etwas neidisch auf die endlose Chipsquelle. Reichen bei uns 400 g Federkohl und zwei Bleche doch knapp als Snack für 2 Personen für einen Nachmittag.

Zutaten

Ca. 400 g Federkohl oder Grünkohl oder wie Kale bei euch auch immer heissen mag
3 EL frischen Zitronensaft
2 EL Olivenöl
Ordentlich Salz
Etwas Pfeffer
2 Prisen Chilipulver (Curry, Paprika, Knoblauchpulver oder was euch schmeckt, geht auch)

Zubereitung

Als erstes müsst ihr den Kale chipsfertig rüsten. Dazu gilt es die dicken Stängel zu entfernen. Ich schneide einfach am dicken Stängel am Rand entlang, so ist der mal weg. Dann zerzupfe ich den Kale in grössere Stücke. Zu klein sollten sie nicht sein, gehen sie doch bei trocknen ziemlich ein. Ihr seht das hoffentlich auf den Bildern etwas besser, wie gross die Stücke sein sollten.


Kale waschen, trocken schleudern und dann noch für ca. 30 Minuten auf etwas Haushaltpapier vollständig trocknen lassen. In der Zwischenzeit Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.


Kale auf beide Bleche verteilen, so dass die einzelnen Stücke etwas Platz haben. Das ist wichtig, dass sie schön trocknen und kross werden. Nun kommt das Ganze für ca. 10 Minuten in die Ofenmitte. Nach 5 Minuten Backofentür kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.


Behaltet die Chips etwas im Auge. Bei mir müssen es 10 Minuten sein, andernfalls sind die Chips nur am Rande kross und sonst noch etwas latschig. Bei meiner Freundin sind die Chips allerdings schon nach 7 Minuten fertig. Nach 10 wären sie verbrannt. Das hängt etwas von eurem Ofen ab. Die Chips sind fertig, wenn sie etwas wie Pergamentpapier aussehen. Am einfachsten probiert ihr und entscheidet dann.


Das ist auch schon alles. Ich kann euch diesen gesunden Snack wirklich nur wärmstens empfehlen. Es geht schnell und schmeckt. Beim nächsten Besuch werde ich bestimmt anstatt Chips die Variante mit Kale auftischen.

Mögt ihr diese Kälte?

Alles Liebe,

Freitag, 6. Januar 2017

Instagram Rückblick - Dezember

Liebe Coco's Cute Corner

Einen Jahresrückblick mache ich nicht, dafür jeweils monatlich meinen Instagram Rückblick, in dem ich euch meine liebsten Bilder zeige. Den Dezember bin ich euch noch schuldig. Das hole ich an dieser Stelle nach und dann war es das endgültig mit dem 2016. Auf in ein schönes, zauberhaftes, glückliches, wunscherfüllendes und erfolgreiches 2017!


  1. Ha, einen Weihnachtsstern für Barbie in Pink. Wie toll ist das denn?! Als ich ihn sah, musste ihn einfach haben. Er ist auch jetzt noch wunderschön. Und auch wenn für mich die Weihnachtszeit abgeschlossen ist und er somit an sich auch weg müsste, bringe ich es nicht über das Herz, ihn zu entsorgen.
  2. Zum Leidwesen von Mr. C. ist eine neue Kuscheldecke in Strick eingezogen und ich finde sie einfach traumhaft schön. Aber, das Ding fusselt wie blöd und damit ich die Decke nicht wieder wegräumen muss, weil sich der Liebste so dermassen nervt, behaupte ich ihm gegenüber erstens, dass es doch überhaupt nicht schlimm ist (das ist mehr als gelogen und ich hab schon ein schlechtes Gewissen), hoffe zweitens, dass er das hier jetzt nicht mitliest und frage ich euch hier drittens verzweifelt, ob ich denn dagegen irgendetwas unternehmen kann. Die Fusseln kleben auf dem Stoffsofa und anders als mit dem grossen Staubsauger bring ich die Dinger kaum weg. Es ist echt mühsam. Die Decke finde ich aber optisch wirklich schön und möchte sie gerne behalten. Dazu ist sie kuschelig und gibt so schön warm. Also PLEASE HELP!!!!!
  3. Ich liebe ja frische Schnittblumen. Die zaubern etwas Farbe in unsere monochrome Einrichtung. In letzter Zeit mag ich aber auch Blätter oder einfach etwas Grün ganz gerne. Insbesondere Eukalyptus Ästchen mit zarten Blättern haben es mir ganz besonders angetan. Wenn ich das Foto so ansehe, werde ich dieses Wochenende versuchen, wieder so hübsche Ästchen zu ergattern.
  4. Auch ich zu Hause mittlerweile die ganze Weihnachtsdeko wieder für ein Jahr im Keller verstaut habe, gab es im Dezember auf Instagram natürlich hin und wieder auch ein paar Eindrücke von unserem schlicht dekorierten Zuhause. Dazu gehört auch diese Tafel.
  5. Dieses Bild ist schon einige Jahre alt, ich denke 4, als Balu, der Hund meiner Eltern, noch seinen pinken Fleck auf der Nase hatte. Mittlerweile ist dieser kaum mehr sichtbar. Als Weihnachtshund verkleiden lässt er sich aber immer noch nicht. Die Mütze mochte er gar nicht und nach langem Versuchen ist damals dieses Bild entstanden. Kann ich nicht verstehen, weshalb der Kleine so zickt. Erstens sieht er doch einfach nur süss aus und zweitens hab ich mir die Mütze natürlich auch aufgesetzt, um ihm zu zeigen, dass es absolut nicht weh tut und überhaupt nicht schlimm ist.
  6. Wie immer verbrachten wir die Weihnachtstage in den Bergen. Auch wenn der Schnee jetzt erst richtig gekommen ist und die Landschaft in schönes Weiss hüllt, so hat es am Weihnachtsmorgen völlig überraschend geschneit und so hatten wir zumindest für einen halben Tag ein Gefühl von weissen Weihnachten. Die Pracht hielt leider nicht lange an. Eine kleine und schöne Weihnachtsüberraschung war es trotzdem.

Wer wissen will, wie ich in das neue Jahr starte, der kann mir gerne auf Instagram folgen.

Wie habt ihr den Dezember und insbesondere die Festtage verbracht? Und bitte, bitte ein Tipp für die Decke! Danke....

Alles Liebe,


Dienstag, 3. Januar 2017

Süsskartoffel Toast mit Avocado, Feta und Granatapfel - nach dem Schlemmen das Leckerfasten

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Als Erstes möchte ich euch natürlich nur das Beste für das neue Jahr wünschen. Ich hoffe, ihr seid alle gut ins 2017 gerutscht und hattes allgemein ganz wunderbare Feiertage. Ich freue mich auf das neue Jahr mit euch. Eure Kommentare, eure Herzchen, eure Posts. Egal auf welcher Plattform. Es soll ein inspirierendes Jahr werden mit vielen schönen Bildern, leckeren Rezepten, einiges DIY und einfach viel Freude, Glück und sich erfüllenden Wünschen.


2017 möchte ich mit einem Rezept starten. Meinen Instagram Dezember Rückblick zeige ich euch noch diese Woche, aber das soll nicht der erste Post des neuen Jahres sein. Das fände ich meiner Ecke nicht angemessen und etwas arg langweilig. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Plätzchen, Schokolade und generell Süssigkeiten ich in der ganzen Weihnachtszeit verputzt habe. Eine Praline oder ein Plätzchen waren es jeden Tag und meist ist es bestimmt nicht nur bei einem geblieben. Hinzu kamen zig Raclette Abende und deftige, wärmende Gerichte. Das braucht es irgendwie in dieser kalten Jahreszeit. Zusammengefasst: es war viiiiiiieeeeeeeeeel....


Nun ja, leider geht das natürlich nicht so ganz spurlos an mir vorbei und immer so viel Süsses ist auch gar nicht gut. Da lobe ich mir meine geliebten Oversized geschnittenen Wollpullover, die die angefutterten Schwimmringe dezent überdecken. Immer kann ich mich aber nicht in diese hüllen. Deshalb neues Jahr, neues Glück und neuer, alter Vorsatz. Ich esse gesund und mache mehr Sport. Ha. Hab ich ja noch nie gehört…Das tut mir und meinem Rücken gut. Zum Glück habe ich auch schon das perfekte gesunde Essen gefunden, in das ich mich echt reinlegen könnte und aus Zauberzutaten besteht, die mein Foodie Herz in ungeahnte Höhen schlagen lässt. Es ist auch gar nichts Neues und wer mir auf Instagram folgt, der hat das Rezept schon längstens gesehen. Für den Blog erachte ich aber jetzt als den perfekten Moment. Ich bin sicherlich nicht die Einzige mit diesem Vorsatz.


Also Mädels (und Jungs) lasst uns gesund in das neue Jahr starten, so dass wir in 11 Monaten wieder hemmungslos schlemmen und uns mit Süssigkeiten vollstopfen können. :-) Es geht hier übrigens heute um Süsskartoffel Toast. Wer auch so ein Pinterest Addict ist wie ich, der kennt die bestimmt schon längt. Egal. Meine fleissigen Leser wissen auch, dass Avocado Toast bei mir eh regelmässige Freudenschreie auslöst und wenn ich das Ganze nun NOCH gesünder zubereiten kann, komm ich aus dem Kreischen gar nicht mehr raus. Zum Glück ist das hier ohne Ton, sonst wärt ihr vor lauter Gekreische meinerseits schon längst wieder weg.


Bleiben wir aber etwas auf dem Boden. Das Rezept ist wirklich GENIAL und wer Avocado Toast liebt und Süsskartoffeln mag, der wird hier echt ausflippen. Und das ist wirklich nicht übertrieben. Der Witz an der Sache ist, dass ihr die Süsskartoffelscheiben effektiv toasten könnt. 2 Mal auf der zweithöchsten Stufe. Das mag ja bei zwei Scheiben ok sein, aber bei den Mengen, die ich für uns zwei zubereite, dauert mir das zu lange. Also backe ich die Süsskartoffelscheiben einfach im Ofen. Dazu gleich mehr. Ich kann euch ja nicht das ganze Rezept schon in der Einleitung verraten. Die Scheiben werden bei beiden Varianten innen schön weich, aber doch noch etwas knackig, so dass man das Ganze wirklich wie ein Toast von Hand essen kann.

Also für 2 Personen braucht ihr als leichtes Abendessen:

Zutaten

1 grosse Süsskartoffel
1 Avocado
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Knoblauchpulver
1 Prise Chili Flocken
Salz und Pfeffer
ca. 30 g Feta
ca. 1/4 Granatapfel
Sriracha Sauce

Zubereitung

Süsskartoffel schälen und mit einem grossen Messer der Länge nach in ca. 5 – 8 mm dicke Scheiben schneiden. Das ist das Schwierigste an der ganzen Sache. Mit einem grossen Messer klappt es aber ganz gut. Entweder die Scheiben im Toaster toasten. Zweimal auf der zweithöchsten Stufe. Oder aber im auf 180°C Unter- und Oberhitze vorgeheizten Backofen für 15 Minuten in der Ofenmitte. In der Halbzeit wenden.


In der Zwischenzeit das Fruchtfleisch der Avocado aus der Schale lösen. Zitronensaft, Knoblauchpulver, Chili Flocken, Salz und Pfeffer zugeben und mit einer Gabel zerstampfen. Feta zerbröseln und die Granatapfelkerne herauspuhlen.


Sind die Süsskartoffelscheiben fertig gebacken oder getoastet, diese mit dem Avocado Püree, dem Feta und den Granatapfelkernen belegen. Wer es so wie wir gerne etwas schärfer mag, der gibt noch einige Spritzer Sriracha Sauce drüber. Echt lecker und so gesund sag ich euch. Fertig!

Habt ihr in der Adventszeit auch so geschlemmt?

Alles Liebe,

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Erdnussbutter Kekse - die anderen Weihnachtsplätzchen

Liebe Coco's Cute Corner Leser

Wieso ereilen mich Magen-Darm Geschichten eigentlich immer in der Vorweihnachtszeit?! Genau in dieser Zeit, in der ich eigentlich hemmungslos schlemmen möchte, kann ich nicht so wie ich will. Ich mag mich erinnern, als wir vor zwei Jahren Anfang Dezember in Paris waren und ich plötzlich von Magenkrämpfen geplagt wurde und so gar nichts mehr essen konnte. Nicht mal auf Macarons von La Durée hatte ich Lust. Stellt euch vor, ihr seid in Paris und habt nicht mal Lust auf Macarons?! Das grenzt schon an Folter. ;-) Das geht gar nicht. Von all den anderen Köstlichkeiten ganz zu schweigen. Auch nichts mit leckerem Rotwein. Mir wurde schon beim Gedanken an Alkohol gleich schlecht. Die Magenprobleme hielten damals sogar eine ganze Weile an.


Nun hat es mich dieses Jahr Ende November eiskalt erwischt. Von Null auf Hundert. Wie ich das hasse. Da ist man erst noch quietschfidel und plötzlich wird man von Magenkrämpfen und einer Übelkeit geplagt, für die ich gar keine Worte finde. Ich war so unruhig in der Nacht, dass sich Mr. C. ausquartiert hat. Und das braucht bei ihm wirklich viel. Aber er musste schliesslich am nächsten Tag arbeiten. Für mich war klar, ich kann nicht. Es war wirklich eine der schlimmsten Nächte meines Lebens und ich habe mich so elend gefühlt. Zum Glück war es einfach "nur" eine absolut grauenvolle Horror-Nacht und ein schlimmer Tag, konnte aber schon bald wieder normal essen. Allerdings merkte ich noch eine ganze Weile, dass mein Magen etwas sensibler als war sonst. Damit konnte ich aber leben. Mittlerweile ist alles wieder gut und ich habe den ganzen Dezember hindurch geschlemmt und gefuttert, wie es sein soll.


Die ersten Plätzchen dieses Jahr habe ich aber genau einen Tag vor diesem Magenkäfer gebacken. Ich hab euch ja gesagt, ich war dieses Jahr echt früh dran mit allem. Plätzchen im November. Wow. Essen konnte ich sie nur leider nicht. Ich hatte schlichtweg keine Lust darauf und als sich mein Magen wieder erholt hat, hatte Mr. C. alle Kekse schon verputzt. Auch nicht so schlimm. Leider erinnerten mich die Kekse aber immer an meine Horrornacht und ich konnte mich bisher nicht durchringen, sie online zu stellen. Total blöd, denn an den Keksen lag es bestimmt nicht, dass es mir so schlecht ging. Und die Bilder mit den Keksen auf dem Hochzeitsgeschirr meiner Grosseltern müssen einfach gezeigt werden. Zum Glück sind die Kekse ganz einfach und schnell gemacht, so dass ihr diese noch vor Weihnachten zubereiten könnt. Sie sind auch mal etwas Anderes als die Klassiker, wobei ich in der Weihnachtszeit an Traditionen festhalte und in der Zwischenzeit noch Zimtsterne, Mailänderli und Lebkuchen gebacken habe.


Die Kekse habe ich übrigens aus dem wunderschönen Weihnachtsbuch "New York Christmas" nachgebacken. Irgendwann möchte ich diese Stadt in der Vorweihnachtszeit (mit meinem kleinen Weihnachtsgrinch *herzchenmal*) besuchen. Ich stell mir die Stadt einfach nur traumhaft vor. Alles total üppig und kitschig dekoriert. Überall werden Weihnachtslieder abgespielt. Natürlich würde ich dann auch vor dem Rockefeller Center Eislaufen gehen. Das volle Vorweihnachts-Klischee-Programm. Wenn schon, denn schon. Da muss auch der Grinch mitmachen. Ob es ihm passt oder nicht. Vielleicht würde er in New York sogar mit dem Christmas Spirit verzaubert. Bis dahin schmökere ich gerne ich diesem Weihnachtsbuch und lasse mich von den New York Geschichten kurz in die Stadt beamen.   Die Menge ergibt etwa 18 Cookies.

Zutaten

100 g weiche Butter
120 g Erdnussbutter (crunchy oder creamy, ganz wie ihr mögt. Ich hab creamy genommen, da ich den schon zu Hause hatte)
100 g brauner Zucker
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
1 Ei
220 g Mehl
2 TL Backpulver
ca. 100 g geröstete, gesalzene Erdnüsse

Zubereitung

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Für den Teig das Ei, die Butter, den Zucker, den Vanillezucker sowie die Erdnussbutter miteinander zu einer cremigen Masse verrühren. Anschliessend das Mehl und das Backpulver mischen und portionenweise unter den Teig rühren, bis ihr einen schön geschmeidigen Teig habt.


Hackt die gerösteten Erdnüsse grob mit einem großen Messer oder gebt die Erdnüsse in einen Klarsichtbeutel und rollt mit dem Nudelholz drüber, bis ihr grobe Stücke habt. So habe ich das gemacht. Gebt diese anschliessend in einen tiefen Teller. Nun aus dem Keksteig walnussgroße Kugeln formen, diese mit einer Seite in die gehackten Erdnüsse und gleichzeitig etwas flach drücken. Dann legt ihr sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Schiebt sie für ca. 14 – 18 Minuten in den Ofen und genießt den süßen Erdnussduft im Haus!


Die Kekse sind wirklich super schnell fertig, so dass ihr sie auch last Minute noch für den morgigen Weihnachtskaffee zubereiten könnt. Ich verabschiede mich jetzt in die Feiertage. Vielleicht stell ich noch etwas online, vielleicht wird es aber auch erst 2017. Ich lass mir das noch offen. Euch wünsche ich deshalb allen schon jetzt wunderschöne Weihnachten und nur das Beste für das neue Jahr. Ich freu mich schon auf 2017 mit euch. Mit vielen leckeren und schönen Beiträgen und einem regen Austausch. Danke für eure immer lieben Kommentare. Das freut mich wirklich sehr.

Wie verbringt ihr eure Weihnachtstage?

Alles Liebe,